Chronik

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Alles begann 1990, nach den Zeiten der friedlichen Revolution,

Birgit Hering, Mutter eines 6-jährigen Sohnes und Mitglied des damaligen Kreisjugendrings hörte in von der Idee eines „Kinderladens“. 

Sie griff diese Idee auf und setzte sie in die Tat um. 

Unterstützung bekam sie von Matthias Piel, welcher einen Büroraum der Bürgerbewegung des Neuen Forums zur Verfügung stellte.

Der erste Treff für Mütter im Babyjahr in Pirna war geboren und öffnete seine Pforten -jeden Mittwoch von 10 bis 12 Uhr.

Es sprach sich herum und immer mehr Mamas mit ihren Traglingen (so nannten sie damals die Babys) nutzen die Gelegenheit des Austausches.

1991 gründeten: Birgit Hering, Birgit von Bader, Christine Zickermann, Inge Bittermann, Grit Lange, Cornelia Morgner und Ines Dauterstedt die „Familieninitiative Pirna e.V.

Der Kerngedanke und Vereinszwecks war: junge Familien zu stärken-,denn (Zitat von Birgit Hering):

„wenn es der Mutter gut geht, geht’s der ganzen Familie gut.“

Das erste Logo:

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Im damaligen Schülerklubhaus bekamen die Vereinsfrauen endlich eigene Räumlichkeiten. Birgit Hering beantragte die ersten ABM-Stellen und holte das Mütterzentrumskonzept nach Pirna.

Das Mütterzentrum der 90iger Jahre hatte

4 Grundsätze:

  • Das    Laien-zu Laien-Prinzip
  • freie Angebote
  • gleiches Honorar für alle
  • KINDER GEHÖREN DAZU

 Angebote des Pirnaer Mütterzenrums waren hauptsächlich:

  • MüZe-Cafe
  • Frühstückstreff
  • Bibliothek
  • Rückbildungsgymnastik
  • Indische Babymassage
  • Partnerkurse für werdende Eltern
  • „Lasst uns beginnen fröhlich zu singen“
  • Kinderkleiderkiste
  • Außerdem: Haarschneideservice für Kinder und erwachsene
  • Massage für verspannte Frauen (und Männer)
  • Kinderbetreuung zu den Angeboten

Gruppen, Projekte, Kurse und Seminare:

  • Frauenwerkstatt
  • Gruppe alleinerziehender Mütter und Väter
  • Verbrauchergemeinschaft „Das Rübchen“
  • Garten der Sinne
  • Körperarbeit-Körperbewusstsein
  • Wollwerkst
  • Vollwertkochkurs
  • Familienerholung
  • Gordon-Familientraining
  • Elterngesprächsrunden
  • Öffentliche Abendveranstaltungen zu bestimmten Themen
  • Stammgruppe: i-Punkt

Die neue sich kümmernde Gemeinschaft war den Frauen behilflich die  Herausforderungen im Alltag mit Kind zu meistern und eigene Perspektiven zu entwickeln.

 

1995

Besuch der Weltfrauenkonferenz in China durch Uta Werner und Grit Lange

Die Weltfrauenkonferenz vom September 1995 war der bislang größte Frauenkongress der Weltgeschichte. Neben den 6.000 Delegierten aus 189 Ländern, die in der chinesischen Kapitale an der vierten Frauenkonferenz der Vereinten Nationen teilnahmen, trafen sich in Huairou über 30.000 Vertreterinnen von sozialen Bewegungen aus der ganzen Welt zum NGO-Forum. In der in Peking verabschiedeten Aktionsplattform verpflichteten sich die Staaten, die Gleichstellung der Geschlechter in allen Gesellschaftsbereichen voranzutreiben, die Rechte der Frauen zu schützen, Frauenarmut zu bekämpfen, geschlechtsspezifische Diskriminierungen in den Gesundheits- und Bildungssystemen abzubauen und Gewalt gegen Frauen als Menschenrechtsverletzung zu verfolgen.

Quelle: https://www.sozialarchiv.ch/2015/08/31/vor-20-jahren-die-vierte-weltfrauenkonferenz-in-peking-und-huairou/

1996

Besuch von  Freya Klier im September (sie ist eine deutsche Autorin und Regisseurin und eine ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin)

Besondere Seminarangebote waren:

  • Pflanzenfärbeseminar in Burkhardswalde
  • Töpferseminar in Eschdorf
  • Korbflecht- und Webkurs
  • Frauenseminar: Reden, Sprache, Macht“

 

1997 erfolgte der Umzug nach Copitz in die ehemalige Kita. Wieder hatte der Verein die Räume selbst renoviert und gestaltet, Platzmangel war ein leidliches Thema.

 

2000 erhielt der Verein mehr Platz. Ein großer Seminarraum, eine Töpfer- und Holzwerkstatt wurden zusätzlich eingeweiht sowie ein separater Wollraum.

Immer öfter präsentierte sich der Verein mit informativen und kreativen Ständen bei verschiedenen Festlichkeiten im regionalen Raum. Großen Anklang in Schulen und Kindergärten fanden Projekte und Festausgestaltungen.

Ein neues Projekt: „Frauen hinterlassen Spuren“ ließ zum Frauentag im Jahre 2000 eine Frauenplastik namens ELSE entstehen. Leider wurde sie trotz massiver Betonbauweise immer wieder Opfer mutwilliger Zerstörungskampagnen.

Besuch des EXPO-Mütterzentrum 2000 in Salzgitter

2001 schufen 10 Frauen in gleicher Projektreihe ein eindrucksvolles Sandsteinbank-Ensemble am westlichen Schlossberghang in Pirna, welches heute noch zum Picknick machen im neu gestaltetem Schlossgarten einlädt.

2002 gründete sich das Frauentheater (Männer durften auch mit machen) Die Manuskripte für die Aufführungen wurden von den Mitstreiterinnen selbst ausgesucht und trafen den Nerv der Zeit.

2002 begannen wir mit dem Projekt: Kinderzirkuslager. Seitdem findet jedes Jahr für eine Woche in den großen Schulferien diese Veranstaltung statt. Hier können sich über 20 Kinder im Alter zwischen 8 und 15 Jahren unter Anleitung von 3 Artisten des Dresdner Kinderzirkus in Jonglage, Akrobatik und Balance ausprobieren. Übernachtet wird in Zelten und alle werden rund um die Uhr fürsorglich betreut. Der Höhepunkt des Trainings ist der große öffentliche Auftritt am Ende der Zirkuswoche, wo die kleinen Artisten ihren verdienten Beifall erhalten.

2004

Bau des Brotbackofens im Garten in Kooperation mit dem ZBBB

2005 übernahmen wir die Räume des „Plauderstübchens“ vom Demokratischen Frauenbund. Das Senioren-Cafe und der Handarbeitszirkels läuft jetzt unter dem Dach des Vereins.

In diesem Jahr übernahm der Verein dann erfolgreich die Seniorenarbeit und die Stadtteilbibliotek Copitz.

Auch begann er erstmalig den Ferienzirkus für die kleineren Kinder. Die Zweigstelle in Stolpen übergaben wir in die Hände des neu gegründeten Vereins „Quodlibet e.V.“.

2006

Ein Ergebnis des Zirkuslagers war eine Einladung der Pirnaer Partnerstadt Varkaus nach Finnland zum internationalen Jugendzirkusfestival.  Dabei vertraten 4 Mädchen den Verein mit einer Zirkusdarbietung.

2007 vereinfachten wir den Vereinsnamen und nennen uns jetzt FAMIL e.V.

Umzug ins Ausweichquartier: ein Nebengebäude der Pestalozzi-Schule

2008 1.Jan: das MehrGenerationenhaus wird offiziell anerkannt.

Umzug: FAMIL e.V. zieht in die fertig sanierten  Räume des TREFFs. Die Stadt Pirna ist großzügig uns finanziert den Umzug.

Theaterprojekt  in Zusammenarbeit mit den Soroptimist International Club Pirna

19.Sept: Auftaktveranstaltung des Mehrgenerationenhauses und symbolische Überreichung des Hausschlüssels

2009

Organisation eines Fraueninfotages

Galerie der Malgruppe anlässlich des Kunstfeiertags

2010

Etablierung von „Familiensamstagen“

2011

Errichtung des vom Mädchentreff geplanten Baumhauses, welches in der AWO-Jugend-Werkstatt Juwel gefertigt wurde.

Projekt 48-Stunden-Aktion

Fertigen von Mosaikfliesen mit dem Jugendtreff „Blue Sky“ zusammen, Neu-Bepflanzung des Rosenbeetes und Legalisierung des Trampelpfades durch Auslegen von selbst hergestellten Mosaikfliesen.

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2012

Baumhauseinweihung

Erbauung eines Freilandsofas im Rahmen eine Bildungs-Maßnahme und Kooperation mit der Arbeitsagentur

2013

Herstellen von MosaikGehwegplatten für den Gartenbereich im Rahmen einer Bildungsmaßnahme der Arbeitsagentur

2014

Herzlichen Dank sagt FAMIL der Volksbank Pirna für den Personaleinsatz im Garten und der Finanzierung unserer Pergolaüberdachung. Am 17.4. 2014 wurde diese vom Seniorentreff eingeweiht.

 

2015

MehrGenerationenWandbild
Die Idee dazu hatten die Frauen des FAMIL e.V. , die gemeinsam mit mehreren Alterjahrgängen und den Jugendlichen des AWO-Jugendtreff "blue sky" dieses Bild gestalteten.   Herzlicher Dank geht auch an die Stadt Pirna, die diese Aktion mit Ton und Farbe unterstützte. 

2016

Ausstellungseröffnung:

Cartoons für aufgeweckte Eltern